Ausbildung zur Pflegefachkraft

Sie sind auf der Suche nach einem Zukunftsberuf?
Einem krisensicheren, abwechslungsreichen und verantwortungsvollen Job?
Nach einer Stelle mit sehr viel Kontakt zu Menschen?

Dann ist die Ausbildung zum Altenpfleger / zur Altenpflegerin genau das Richtige für Sie!

Gerne können Sie sich schon heute für den Ausbildungsstart im Sommer bei uns bewerben.

 

Allgemeine Zugangsvoraussetzungen

1. Allgemeine Zugangsvoraussetzungen

        Die Bundesregierung verabschiedete 2009 ein Gesetz, wonach nicht mehr die mittlere Reife für den Berufeinstieg zwingend nötig ist. Auch Hauptschüler können nun in die Altenpflege-Ausbildung einsteigen. Um die Ausbildung in 3 Jahren absolvieren zu können, müssen Hauptschüler das erste Lehrjahr und die Prüfung zum Altenpflegehelfer / zur Altenpflegehelferin mit einer Gesamtnote besser 2,5 abschließen. Ansonsten muss das erste Lehrjahr wiederholt werden. Realschüler müssen keine Prüfung zum Altenpflegehelfer / zur Altenpflegehelferin ablegen und können direkt die 3jährige Ausbildung absolvieren.

2. Bewerbung

Der Bewerbung sind beizufügen:

  • Lückenloser Lebenslauf
  • Beglaubigte Kopien von Schulabschluss- und ggf. Arbeitszeugnissen

nach Aufforderung sind vorzulegen:

  • Ärztliches Attest über die gesundheitliche Eignung zu diesem Beruf (Hausarzt)
  • Führungszeugnis (ab Volljährigkeit)

3. Ausbildungsverlauf

Ausbidungsbeginn: 01. August jeden Jahres

Ausbidungsdauer: 3 Jahre Nach dem 1. Jahr kann die Prüfung zur/zum „Staatlich geprüften Altenpflegehelfer/in“ abgelegt werden (Antrag erforderlich)

Bei erfolgreichem Abschluss der staatlichen Prüfung am Ende des 3. Jahres darf die Berufsbezeichnung „Staatlich anerkannte/r Altenpfleger/in“ geführt werden.

Wöchentlich sind i.d.R. 17 Stunden (2 Tage) theoretischer Unterricht an der Berufsfachschule für Altenpflege sowie 21,5 Wochenstunden Praxis in einer Einrichtung der Altenpflege abzuleisten.

Insgesamt:

1880 Stunden theoretischer Unterricht

2770 Stunden praktische Ausbildung

Im 2. Ausbildungsjahr finden Sonderpraktika statt und zwar in einer Sozialstation, in einer gerontopsychiatrischen Einrichtung und in einem Allgemeinkrankenhaus.

Schüler sein in Schloss Binau

Wir garantieren Ihnen während Ihrer dreijährigen Ausbildung:

  • 1 Praxisanleiter während Ihrer praktischen Tätigkeit
  • Pro Schicht sind mindestens 2 Ex. Pflegefachkräfte anwesend
  • Pflegedienstleitung steht jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung
  • Bezahlte Schulungsstunden während des praktischen Einsatzes zur Vertiefung des theoretischen Wissens
  • Begleitende Fortbildungen intern 4-6 wöchentlich über aktuelle Themen
  • Begleitende Fortbildungen extern nach Angebot u. Interesse.
  • Kosten für o.g. Veranstaltungen trägt Schloß Binau
  • Gute materielle Ausrüstung vorhanden ( Pflegehilfsmittel z. B. Lifter,Elektrobetten,pflegegerechte Bäder usw.)
  • Qualitätsmanagement ist vorhanden
  • Regelmäßige Teambesprechungen in festgelegtem Rhythmus
  • Pflegedokumentation über EDV
  • Das während der Ausbildung zu durchlaufende gerontopsychiatrische Praktium kann in Schloß Binau absolviert werden
  • Geregelte Arbeitszeiten nach gesetzlichen Vorgaben,z. B. keine geteilten Dienste,nur Früh-bzw. Spätschicht,nach 7 Tagen praktischem Einsatz/Schule immer ein Tag frei,jedes zweite Wochenende immer frei,Schichtprinzip auch am Dienstwochenende
  • 30 Tage Urlaub pro Kalenderjahr
  • Garantierte Einhaltung der vom Lehrplan vorgeschriebenen Zeiten für Beschäftigungstherapie-bzw. Arbeitstherapie unter Anleitung einer ex.Pflegefachkraft
  • Auf Wunsch, vor Abschluß eines Lehrvertrages, Schnuppertage n. Absprache
  • Nach Beendigung der Lehrzeit wird eine Übernahme angestrebt

Ziele der Ausbildung

Nach dreijähriger Ausbildung wollen wir gemeinsam folgende Ziele erreicht haben!

  • Die angehende Pflegefachkraft sollte neben psychologischen u. sozialen
    Qualifikationen folgende fachliche Fertigkeiten u. Kenntnisse besitzen:
  • Durch Einfühlen Beziehungen zu alten u. behinderten Menschen aufbauen u. erhalten können, dabei auch eigene Bedürfnisse u. Grenzen wahrnehmen
  • Direkte Pflege, Mitarbeit bei ärztlicher Diagnostik u. Therapie, Aktivierung u. Rehabilitation, Psychologie, Ernährungslehre, Arzneimittellehre u. Krankheitslehre
  • Besonderheiten bei alten u. behinderten Menschen kennen, um daraus spezielle Pflegemaßnahmen ableiten zu können
  • Gesetzliche Regelungen kennen, was die tägliche Arbeit betrifft
  • Aufgrund gezielter Beobachtungen des pflegebedürftigen Menschen Pflegeprobleme, Pflegeziele u. Pflegemaßnahmen erkennen u. formulieren sowie Standards individualisieren
  • Auszubildende, Hilfskräfte, Angehörige anleiten u. überwachen können, da sie an der Pflegeplanung u. U. mitwirken sollen, ihnen aber erforderliche Spezialkenntnisse fehlen
  • Die geplante Pflege korrekt durchführen, die Wirkung beurteilen u. die Planung aktualisieren.

Weiterbildungsmöglichkeiten

Weiterbildungsmöglichkeiten nach bestandenen Examen! Berufsbegleitend oder Vollzeit:

  • Qualifizierung zum/zur -Stationsleitung/ Wohnbereichsleitung
  • Pflegedienstleitung (Stationär/Ambulante Dienste )
  • Qualitätsmanagementbeauftragter
  • Qualitätsmanager
  • Hygienefachkraft
  • Altentherapeut
  • Arbeitserzieher
  • gerontopsychiatrische Weiterbildung
  • Fachausbildung psychiatrische Pflege
  • Heimleiter f. stat. Einrichtungen
  • Fachwirt für soz. Dienstleistungen
  • Dipl.-Pflegewirt – Lehrkraft für Altenpflegeschulen